Die Arbeit begann vorsichtig!

Letzten Donnerstag sind wir früh mit dem Auto nach Ballenstedt gefahren. Der Alarm ging um 04:30 Uhr los. Das mit Werkzeug, einer tragbaren Toilette, Stühlen, Kanistern, Hausarbeiten und einem Generator beladene Auto verließen wir kurz nach 5 Uhr.
 
In Ballenstedt warteten Sonja und Jalal aus der Fernsehsendung ‚Ik Vertrek‘ in der Kaffeeecke des Supermarktes auf uns. Sie werden uns in den nächsten 3 Tagen folgen. Sehr aufregend, obwohl wir unsere Angst vor der Kamera bereits am 1. Drehtag in Zwolle weitgehend besiegt haben.

Man nahm sich Zeit für eine Tasse Kaffee und Tee, aber danach wurde es zur Hauptverkehrszeit. Um 11 Uhr stand der Dachdecker auf dem Bürgersteig, um das Angebot durchzugehen. In der Zwischenzeit kam Wolfgang, unser Architekt, herein. Zimmerleute, Männer, die gegen Pilze kämpfen, Hausmeister und Handwerker für Fenster und Fensterrahmen kamen vorbei. Sie alle kamen, um sich umzusehen und ein Angebot zu machen. Wir sind neugierig.

Nach dem Mittagessen hatten wir einen Termin mit dem Bürgermeister. Er hatte unser Flugblatt im November gesehen und wollte sich mit uns treffen.

Bei Uhr 2 standen wir mit Sonja und Jalal mit rotierender Kamera im Rathaus von Ballenstedt. Es war ein nettes Gespräch, in dem der Bürgermeister uns allen Zusammenarbeit versprach, aber leider kein Geld. Glücklicherweise hatte er Tipps für interessante Subventionsprogramme. Wir werden uns in der kommenden Woche damit befassen müssen. Und er kann uns mit dem Sohn oder Enkel des Herzogs in Verbindung bringen, für den das Wachhaus auf unserer Station gebaut wurde. 

Nach einigen Filmaufnahmen in der Stadt war es um 16:00 Uhr Zeit für ein Gespräch mit der Bank. Für die Renovierung wird viel Geld benötigt und dafür ist es praktisch, wenn die Bank hilft. Und wenn wir dem Bankangestellten glauben dürfen, ist alles möglich. Allerdings müssen wir zunächst genaue Zitate haben. Wir werden daran arbeiten.

Müde und zufrieden fuhren wir kurz vor sechs Uhr in unser Hotel. Wir checkten ein und gingen direkt in ein Restaurant. Nach dem Abendessen sind wir wie ein Klotz eingeschlafen.

Am Freitagmorgen ging der Alarm wieder früh los. Um 09:00 Uhr hatten wir einen Termin bei einer Bank in Quedlinburg: die Eröffnung eines Bankkontos. Was wie eine Kleinigkeit aussah, dauerte fast 2 Stunden, und das, während Wolfgang mit allen möglichen Auftragnehmern bereits auf uns wartete. Dieser Freitag flog mit allen möglichen Terminen vorbei. Wir waren noch nicht angezogen! Das würde sich morgen ändern. Dennis und Karmen kommen, um uns bei den ersten Aufträgen zu helfen.

Und Dennis und Karmen kamen. Um 4:45 Uhr waren sie im Auto und kurz nach 9 Uhr fuhren sie auf die Straße. Sie mussten eine Weile warten, bis Kameramann Jalal die richtige Position hatte und dann die Ankunft gefilmt werden konnte.

Das Abpumpen eines Kellerraumes mit etwa 15 Zentimetern Wasser stand ganz oben auf der Jobliste. Der Generator wurde in Position gebracht.

Der Motor wurde gestartet, aber leider blieb die Tauchpumpe still. Gerade als wir aufgeben wollten, brachte das Öffnen der Drossel die Lösung. Tipp: Lesen Sie das Handbuch immer im Voraus.

Das Kamerateam wurde so eingestellt, dass es den Keller betreten kann.

Das Auspumpen könnte beginnen.

Ingrid und Karmen waren dabei, den Barbereich zu entkleiden. Die Täfelungen wurden entfernt, der Bodenbelag wurde entfernt und die Tapeten von den Wänden entfernt.

Auch mit dem Abriss der Bar wurde begonnen.

Zwischendurch blieb natürlich Zeit für eine Tasse Kaffee.

Dennis und ich haben Lüftungslöcher in fast alle Fensterläden im Keller gemacht. Die Feuchtigkeit muss aus dem Keller herauskommen und es muss ein Luftstrom vorhanden sein. Schimmel und Pilze mögen das nicht.

Dieser Tag ist wieder wie im Flug vergangen. Um 19:00 Uhr saßen wir erfrischt bei großen Schnitzeln in einem Restaurant direkt neben unserer Wohnung und unserem Hotel.

Am Sonntagmorgen haben wir einige kleine Arbeiten erledigt und das Chaos aufgeräumt.

Um 13:00 Uhr war es Zeit, das Mittagessen einzunehmen und sich für die Rückreise vorzubereiten. Um 14:30 Uhr saßen wir im Auto, 450 Kilometer vor uns. In Deventer haben wir etwas gegessen und dann sind Dennis und Karmen und wir sind unseren eigenen Weg gegangen. Es waren anstrengende Tage und wieder ein großes Abenteuer mit dem Filmteam um uns herum. Wir haben Lust, wieder zurückzugehen.

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